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4 Tipps zur Hautpflege bei Diabetes

Hautprobleme bei Diabetes:

Wenn der Körper wenig oder kein Insulin produziert, um Zucker aus der Nahrung abzubauen, steigt der Blutzuckerspiegel unweigerlich an. Für Diabetiker ist es manchmal lebenswichtig, ihren eigenen Blutzuckerspiegel zu überwachen und zu regulieren. Zu viel Zucker im Körper hat viele negative Auswirkungen auf Organe und Nerven. Der hohe Blutzuckerspiegel von Menschen mit Diabetes wirkt sich jedoch auch auf die Hautgesundheit aus. Diabetiker leiden oft unter sehr trockener, gespannter und juckender Haut. Der Körper versucht, den überschüssigen Zucker im System über den Urin auszuscheiden. Häufiges Wasserlassen entfernt zu viel Flüssigkeit, die sonst der Haut zugute kommen würde.w2

4 Tipps für gesunde Haut trotz Diabetes:

1. Vergessen Sie nicht, Ihren Körper mit Feuchtigkeit zu versorgen!

Chronisch trockene, zu Infektionen neigende Haut benötigt eine besondere Pflege. Viele Diabetiker leiden unter juckenden trockenen Wunden. Wenn sie wieder verspannt sind und der Juckreiz unerträglich wird, brechen manche Patienten ihre Haut in Stücke. Bakterien und Schadstoffe können die beschädigte Hautbarriere überwinden und Entzündungen verursachen. Viel eher ist es empfehlenswert, hautfreundliche Pflegecremes aufzutragen, anstatt sich dem Juckreiz hinzugeben. Diabetiker sollten Feuchtigkeitscremes verwenden. Cremes enthalten bestenfalls pflegende Zusätze wie Urea, Vitamin E oder Jojobaöl. Hautcremes sollten vorzugsweise parfümfrei sein.

2. Vermeiden Sie langes Duschen und Baden

Menschen mit empfindlicher, trockener Haut – auch Diabetiker – sollten nicht zu viel Zeit unter der Dusche oder gar in der Badewanne verbringen. Paradoxerweise trocknet auch übermäßiges Duschen und Baden die Haut aus. Lange Duschen spülen auch viele der natürlichen Hautfette weg, die unsere Schutzhülle braucht, um Schadstoffe und Krankheitserreger von außen fernzuhalten. Aus diesem Grund sollten Menschen mit Diabetes nach jedem Duschen nur kurz duschen, pH-neutrale Duschlotionen verwenden und feuchtigkeitsspendende Hautpflegeprodukte verwenden. Feuchtigkeitscremes werden auch nach dem Duschen empfohlen.

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3. Fußpflege und Flip-Flops in Schwimmbädern

Da Menschen mit Diabetes eine trockenere Haut haben, können Fußpilz und Nagelpilz leichter die empfindliche Hautbarriere durchdringen. Daher sollten Diabetiker besonders auf ihre regelmäßige Fußpflege achten. Dazu gehören beispielsweise tägliche kurze Fußbäder, pH-neutrale Hautpflegelotionen für die Füße und das bewusste Austrocknen der Zehenzwischenräume, in denen sich Bakterien und Pilze in feuchter Umgebung leicht austoben können. Besondere Anfälligkeit für Hautpilzerkrankungen in Freibädern und Schwimmbädern, insbesondere im Sommer, bedeutet jedoch: Badelatschen tragen! An Orten mit viel Barfußverkehr sollten Hausschuhe oder Badeschuhe getragen werden, um zu verhindern, dass Bakterien, Viren und Pilze die eigene, besonders empfindliche Fußhaut befallen.

4. Kontrollieren Sie regelmäßig auf Verletzungen

Diabetes verursacht manchmal dauerhafte und irreversible Schäden an Nervenenden in der Haut. Dadurch reagieren die Schmerzrezeptoren in der Haut nicht mehr so ​​empfindlich, wie sie sollten. Nebenwirkung dieser Rezeptorschädigung: Kleine Wunden und Verletzungen der Haut werden von Diabetikern nicht oder nicht rechtzeitig bemerkt. Dies kann zu schweren Infektionen führen. Zu einer guten Hautpflege für Menschen mit Diabetes gehören deshalb auch regelmäßige Kontrolluntersuchungen auf Verletzungen. Lassen Sie einen Partner oder eine Vertrauensperson die Bereiche überprüfen, die Sie selbst nicht untersuchen können.